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Sie brauchen für zwei Personen:
- zwei mittelgroße mehlig kochende Kartoffeln, geschält und
gewürfelt
- eine Schalotte
- etwa 400 bis 500 ml Gemüsebrühe
- zwei Esslöffel Creme fraiche
- Butter, Salz, Pfeffer aus der Mühle
- nach Wunsch ein bisschen Worcestershire Sauce und Muskat
- reichlich junge Bärwurz-Blätter
Für die Croutons: Baguettescheiben, Olivenöl, frisch geriebenen
Parmesan
Und so geht’s:
Kartoffeln und Schalotten klein schneiden und in wenig Butter andünsten.
Mit der Brühe auffüllen und bei kleiner Hitze gut weichkochen.
Dann alles mit dem Stabmixer pürieren. Darauf achten, dass genügend
Flüssigkeit vorhanden ist, ansonsten etwas Brühe oder etwas
Milch nachfüllen. Creme fraiche dazu geben, nach Wunsch auch etwas
Butter. Gut erhitzen, mit Salz und Pfeffer würzen und glattmixen.
Die zarten Bärwurz-Blätter (Stiele und harte Blattrippen entfernen)
mit einem scharfen Messer sehr fein zerschneiden und sofort in die Suppe
geben. Wer mag, schmeckt mit einer Spur Muskat und einem Spritzer Worcestershire-Sauce
ab. Die Suppe nicht mehr kochen.
Für die Parmesan-Croutons Baguettescheiben auf einem Backblech verteilen,
mit Olivenöl beträufeln und mit frisch geriebenem Parmesan bestreuen.
Bei etwa 180 Grad im Ofen hellgelb und knusprig backen. Warm zu der Suppe
servieren.
Hierauf kommt’s an:
Die Kartoffeln sollten wirklich mehlig kochend sein, nur dann entsteht
eine cremige Konsistenz. Sie müssen sehr weich gekocht werden. Durch
die Menge der Kartoffeln kann die Konsistenz variiert werden; ein edles
Vorsüppchen kommt mit weniger aus.
Wichtig für die Suppe ist die Qualität der Brühe. Am allerallerbesten
ist natürlich eine selbstgemachte Brühe. Sollte die nicht zur
Hand sein, folgt jeder seinen Präferenzen und nimmt das Produkt,
das er oder sie auch sonst verwendet. (Bei mir wäre das die selbstgemachte
Gemüse-Würzmischung
oder ein Gemüsepulver aus dem Bioladen, das den putzigen Namen Würzl
trägt.)
Nimmt man weniger Brühe und dafür etwas Milch oder sogar Sahne,
wird die Suppe cremiger, sanfter und gehaltvoller.
Manche Kräuter kann man problemlos mit dem Stabmixer in der Suppe
zerkleinern, bei Bärwurz versagt diese Methode. Hier muss man wirklich
mit einem scharfen Messer schneiden.
Variationen:
Genau so kann man eine Bärlauch-Suppe
kochen. Oder eine Kerbelsuppe. Oder eine Suppe aus Wildkräutern (zum
Beispiel ganz junge Gierschblätter, Brennesselspitzen, Sauerampfer,
Knoblauchsrauke oder was man sonst so mag).
Mit einer verfeinernden Einlage – das könnten beispielsweise
ein paar Stückchen Stremellachs sein – wird daraus eine nicht
alltägliche Vorsuppe für das Essen mit Freunden.
Wer wenig Zeit oder wenig Lust hat, kann auf die Schalotte und das Anschwitzen
verzichten und kocht die Kartoffelstückchen einfach in der Brühe.
Statt der Parmesan-Croutons schmeckt zu der Suppe auch Toast oder Vollkornbrot
mit selbst gemachter Kräuterbutter. Aber bitte mit Bärwurz!
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