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In Verbindung mit frischem Gemüse, gutem Olivenöl und –
falls gewünscht – etwas Fleisch oder Fisch verhelfen die „mediterranen
Kräutergemeinschaften“ zu einer Vielzahl von Gerichten, die
den legendären Ruf der Mittelmeerküche begründen. Dass
die dabei verwendeten Zutaten variabel sein können, versteht sich
bei der
Mittelmeerküche schon fast von selbst.
Oft tut es Gerichten gut, wenn man bei den würzenden Zutaten nicht
wild kombiniert, sondern durch weise Beschränkung eine Linie erkennen
lässt. Besonders in der feinen Küche gilt ein solches Vorgehen
ebenso als Qualitätsausweis wie als Voraussetzung für die Reproduzierbarkeit
von Gerichten in immer gleicher Qualität. Es gibt allerdings auch
eine Reihe von Zubereitungsformen, die unbekümmert kombinieren, was
gerade frisch im Garten wächst. Die meisten davon entstammen der
eher rustikalen Volksküche.
Durch immer wieder andere Kräuter-Kombinationen können überraschende
Geschmacksnuancen scheinbar vertrauter Gerichte entstehen. Gerade dem
Hobbykoch eröffnen sich hier Experimentierfelder und Erfahrungsmöglichkeiten,
die sich der Profikoch in aller Regel versagen muss. Ich möchte also
ausdrücklich ermuntern, mit Kräutern – auch mit Zusammenstellungen,
die auf den ersten Blick ungewöhnlich scheinen – zu experimentieren.
Die Ergebnisse sind oft erstaunlich gut. Lesen
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